Home Nachrichten CDU Pfinztal stellt fest: LUBW kommt mit Messdaten in Erklärungsnot!

CDU Pfinztal stellt fest: LUBW kommt mit Messdaten in Erklärungsnot!

Geschrieben von: Joachim Braun Montag, den 18. Mai 2020 um 10:16 Uhr

Ein altes Sprichwort, das viele Elektroniker kennen: Wer viel misst, misst Mist.

„Messen wir so lange, bis wir weitere Fahrverbote verhängen können“, dies scheint gegenwärtig Motto des grünen Landesverkehrsministers und der LUBW, stellt der CDU Vorsitzende in Pfinztal, Frank Hörter fest.

Der CDU Pfinztal war aufgefallen, dass durch das Corona bedingte geringere Verkehrsaufkommen die Messwerte der Karlsruher Straße von Feinstaub und Nox sogar noch angestiegen sind. Die LUBW hat die hohen Stickoxidwerte mit dem sonnigen Wetter zu erklären versucht. Schadstoffe würden umgewandelt und erst langfristig würde sich der Rückgang des Verkehrs bemerkbar machen.

Tatsache ist, dass Stickoxide schon immer täglich massiv schwanken, ganz ohne Langzeiteffekte, stellt der CDU Ortsvorsitzende Markus Ringwald fest. Hat die LUBW in den vergangenen Jahren dem Verkehr noch 80 % des gemessenen NO2 zugeordnet, kommt sie in der aktuellen Situation in Erklärungsnöte.

Das Wetter hat offensichtlich einen bisher unterschlagenen Einfluss, im Winter möglicherweise auch die Emissionen der Pfinztaler Hausheizungen. Auffallend ist auch, dass bei den Modellierungen auf Basis der Diesel-Immissionen in den letzten Jahren immer höhere Emissionswerte angenommen wurden – weil die Euro-5-Diesel real doch mehr NOx emittierten als erwartet.

Die Werte für März, April und Anfang Mai, die wegen der Corona-Krise und dem dadurch bedingten Verkehrsrückgang bei 41 oder 60 Mikrogramm. Das zeigt doch, dass der Autoverkehr nur einen wesentlich geringeren Anteil an diese Emissionen hat. Das hat mit nachhaltiger Umweltpolitik nichts mehr zu tun, stellt Hörter fest. Auch hier haben wir eine absolute Unverhältnismäßigkeit, dank grüner Ideologie!

So schlimm uns die Corona-Krise trifft: selbst was Schlechtes hat irgendwo auch eine gute Seite. Der deutschlandweite, aber nicht zwecks Luftsauberkeit geplante Großversuch mit drastischer Einschränkung des Autoverkehrs hat den Scharfmachern plötzlich alle Fakten für Gerichtsverfahren und Verbote aus den Händen geschlagen. Auch von staatlichen Hilfen für die angeschlagene Automobilindustrie hält die CDU Pfinztal wenig. Es würde schon reichen endlich den ideologischen Feldzug gegen das Automobil zu beenden, so Hörter.

Bei Rückfragen Frank Hörter 0172/7106051



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