CDU-Mitgliedernetz:
Mit Axel E. Fischer am Bahnübergang Kleinsteinbach
Geschrieben von: Alfred Fleissner Donnerstag, den 13. Mai 2010 um 20:44 Uhr
Pressemitteilung der CDU Kleinsteinbach
Der Umbau des Bahnüberganges Kleinsteinbach beschäftigt die Deutsche Bahn und die Gemeinde Pfinztal schon seit dem Busunfall im Jahre 2006. Die nach dem Unfall erstellte Planung mit einer breiteren Fahrbahn und einem Umbau der Bocksbachbrücke wurde von der Bahn, der Verkehrsrechtsbehörde und von der Gemeinde für gut befunden und hätte Kosten von ca. 1 Mio. € verursacht. Lediglich das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat diese Planung abgelehnt.
Die Gründe für die Ablehnung sind in Bezug auf die Fußgängerfrequenz und den LKW-Verkehr völlig realitätsfremd und wohl am grünen Amtstisch entstanden. Die daraufhin entstandene Planung mit einer riesigen Fußgängerbrücke vom Parkplatz hinter dem Rathaus mit 2 behindertengerechten Fahrstühlen und einem Kostenaufwand von 3,7 Mio. € wurde von den gemeindlichen Gremien zu recht abgelehnt. Die Fußgänger sollten durch ein Verkehrsschild auf diese Brücke umgeleitet werden! Wie weltfremd sind solche Planungen. Auch die nächste Planung mit einem getrennten Fußgängerüberweg im Bereich des jetzigen Bahnüberganges mit einer technisch sehr aufwendigen Gefahrenfreiraummeldeanlage ebenfalls mit einem Kostenaufwand von 3,7 Mio. € kann unseres Erachtens nicht in Frage kommen. Da bei dieser Lösung neben den hohen Kosten die Schließzeiten der Bahnschranken noch höher werden.Bei der katastrophalen Lage aller öffentlichen Haushalte ist es unverantwortlich eine Verbesserung der Bahnübergangssituation von 1 Mio. € auf 3,7 Mio. € hochzuschrauben. Unser Bundestagsabgeordneter Axel E. Fischer wird sich in Berlin dafür einsetzen, dass nicht starre Normen und Kann- Bestimmungen des EBA zu einer Verschwendung von öffentlichen Mitteln in Höhe von 3,7 Mio. € führen. Der Kostenanteil der Gemeinde Pfinztal würden sich bei der vom EBA geforderten Lösung von 74.000 € auf 320.000 € erhöhen. Bei der angespannten Haushaltslage unserer Gemeinde können wir uns solche Ausgaben einfach nicht mehr leisten.



