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Bildungserfolg darf nicht vom Elternhaus abhängen!

Geschrieben von: Joachim Braun Mittwoch, den 08. Juni 2011 um 20:01 Uhr

Pressemitteilung CDU OV Söllingen

„Bildungserfolg darf nicht vom Elternhaus abhängen! Aufstieg durch Bildung muss auch in Zukunft in Baden-Württemberg für alle möglich sein. Es ist ein zentraler Auftrag für die Bildungspolitik im Land, die Entstehung „bildungsferner“ Milieus frühzeitig zu verhindern. Anstatt den Kahlschlag des erfolgreichen Schulwesens à la Einheitsschule in Angriff zu nehmen, sollte GRÜN/Rot besser die erfolgreiche Arbeit an unseren Schulen behutsam und zielgerichtet weiterentwickeln“, so die CDU Söllingen bei einer Vorstandssitzung.

„Die neue Ministerin wäre gut beraten, zunächst einen Blick auf die guten Ergebnisse unseres erfolgreichen differenzierten Schulwesens zu richten. Sie wird erkennen müssen, dass in keinem deutschen Flächenland mehr Menschen das Abitur machen als in Baden-Württemberg und schon heute bundesweit mit weitem Abstand die wenigsten jungen Menschen die Schule ohne Abschluss verlassen. Dies zeigt eindrucksvoll, dass unsere Schulen jedem jungen Menschen seine Chance geben“, so die CDU.„Wichtig wäre zudem die Weiterentwicklung der Kultur des Hinschauens und der individuellen Förderung an unseren Schulen. Die CDU steht dafür, dass jedes Kind die erforderliche Unterstützung erfährt. Wir sind uns sicher, dass chancenreiches Lernen für jedes Kind im Land möglich ist und noch weiter verbessert werden kann – das differenzierte Schulwesen in Baden-Württemberg bietet dazu die besten Voraussetzungen“, so die CDU  weiter.

„Jeder junge Mensch soll seinen Weg in unserem differenzierten Schulsystem selbst gestalten können. Im Ergebnis ist nicht entscheidend, welche Schule er besucht hat, sondern, was er kann und gelernt hat. Deshalb muss auch künftig das Credo lauten: ‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘. Das von GRÜN/Rot praktizierte taktische Ausspielen der Schularten gegeneinander schadet nur dem gesamten Schulwesen“, so die CDU.

Gerade das berufliche Schulwesen im Land stehe für die hohe Durchlässigkeit der vielfältigen Bildungswege in Baden-Württemberg – insbesondere die anerkannten beruflichen Gymnasien stärkten die Bildungsgerechtigkeit in besonderem Maße. Bereits in der Vergangenheit hätten Leistungsvergleiche gezeigt, dass Schüler der beruflichen Gymnasien unterschiedlichster sozialer Herkunft zum Abitur gelangen. Diese Schularten nur als ‚Reparaturbetrieb’ abzuqualifizieren sei fahrlässig gegenüber den Schülern.

„Einen großen Beitrag zur Bildung und Erziehung junger Menschen leisten die Träger der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit in unserem Land. So vermitteln Vereine, Verbände, Initiativen und Institutionen wichtige Werte wie Teamfähigkeit, Fairness und Sozialkompetenz – die auch im späteren Berufsleben von enormem Nutzen sind. GRÜN/Rot wäre gut beraten, das Bündnis für die Jugend zwischen dem Land und den Trägern der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit fortzusetzten anstatt auf die Karte des ‚Staatszentralismusses‘ zu setzen“ empfiehlt die CDU.



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