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CDU Pfinztal bedauert Köhlers Entscheidung

Geschrieben von: Joachim Braun Freitag, den 04. Juni 2010 um 09:58 Uhr

Pressemitteilung CDU Gemeindeverband Pfinztal

"Sehr überrascht und ein wenig erschüttert"  hat der Rücktritt des Bundespräsidenten Horst Köhler den Bundestagsabgeordneten Axel E. Fischer. Im Gespräch mit Mitgliedern des Gemeindeverbandes Pfinztal der CDU betonte Fischer, dass er diese Entscheidung des Bundespräsidenten sehr bedauere. Köhler sei ein äußerst beliebter und auch international sehr geschätzter Bundespräsident gewesen, der sich große Verdienste um Deutschland erworben habe. Dafür gebühre ihm Dank und Respekt, den er sich auch von Seiten linker Parteien gewünscht hätte - denn "diese Entscheidung ist dem Bundespräsidenten sicherlich nicht leicht gefallen," so Fischer.

Insgesamt gesehen sei der Rücktritt wohl auch eine deutliche Mahnung an die Politik, bei allem Streit in der Sache das eigene Temperament und verstärkt auch die Würde anderer, insbesondere auch von wichtigen Repräsentanten unseres Landes im Auge zu behalten, stimmten der Vorsitzende der CDU Pfinztal Frank Hörter und Fischer überein.

Am 30. Juni 2010 werde die Bundesversammlung einen neuen Bundespräsidenten wählen. Dieser werde sein Amt am 1. Juli antreten und sei für fünf Jahre gewählt.  CDU, CSU und FDP würden mit Christian Wulff einen Kandidaten vorschlagen, der nicht nur von dieser christlich-liberalen Koalition, sondern auch von der Mehrheit der Gesellschaft  getragen wird. Fischer zeigte sich sicher, dass eine Persönlichkeit benannt werde, "die in Deutschland und der Welt auf breite Akzeptanz treffen wird."

Im Weiteren diskutierte Fischer mit den Anwesenden Mitgliedern des CDU Gemeindeverbandes Pfinztal über weitere bevorstehende politische Aufgaben. Angefangen mit der Haushaltsklausur der Bundesregierung, über den "Bildungsgipfel", die Reform des Gesundheitswesens sowie die Frage des künftigen Energiemixes bis hin zu den wichtigen Beratungen über eine internationale Finanzmarkt-Ordnung stünden wichtige Fragen auf der Tagesordnung. Es sei nicht übertrieben, die derzeitige Krise als Bewährungsprobe für unser Land sowie für die die Regierung tragenden Parteien zu bezeichnen.

Insgesamt zeigten sich alle Beteiligten davon überzeugt, dass die Union mit dem Kompass des christlichen Menschenbildes sowie der Gesellschaftsordnung der Sozialen Marktwirtschaft gemeinsam mit der FDP zu guten Lösungen kommen werde.



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