23.05.2012 10:52

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Feier zur Wiedervereinigung mit der CDU-Pfinztal auf dem Leerdam-Platz in Söllingen

Geschrieben von: Joachim Braun Mittwoch, den 05. Oktober 2011 um 18:29 Uhr

Pressemitteilung CDU Pfinztal

Erinnerungs-Eiche wuchs wie die Einheitsfeier

Pfinztal-Söllingen. Vor 21 Jahren wurde die Deutsche Einheit vollbracht. In Pfinztal erinnerte man daran mit einer Feierstunde auf dem Leerdamplatz in Söllingen. Dafür verantwortlich war der CDU-Gemeinde-verband Pfinztal, der am gestrigen Einheitstag das Dutzend dieser Freiluftveranstaltungen voll machte.

Dieses Ereignis wurde unter der Eiche gefeiert,  die im Jahr 2000 eigens dafür gepflanzt wurde. Wie die Einheit ist auch der Erinnerungsbaum auf dem Söllinger Leerdamplatz gewachsen. Den Einheitstag be-zeichnete der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Frank Hörter als Symbol für den Sieg der Freiheit gegen die Unfreiheit. Er forderte die Deutschen dazu auf, an einer lebhaften Demokratie weiter mitzuarbeiten.

Gastredner Karlheinz Essig sprach aus persönlicher Sicht zu Eindrücken und Enttäuschungen im Vorfeld der Wiedervereinigung und deren Entwicklung bis zur Gegenwart. Essig kommt aus Kleinsteinbach, hat viele Jahre die Politik der Kommune in Gemeinde- und Ortschaftsrat mitgestaltet und war Geschäftsführer der Firma Edelstahl Roßwag in Kleinsteinbach,  die auf 100 Jahre zurückblickt.

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"Den Gedenktag nicht 
als Feiertag missbrauchen"
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Inzwischen im Ruhestand schlug der Europäer einen großen Bogen, der mit einem Besuch mit der Jungen Union in Moskau beginnt. Dort habe er den Kommunismus hautnah kennengelernt - und abgelehnt. Geblieb-en aber sei ihm "als guter Deutscher" das Interesse an einer Wiedervereinigung Deutschlands. In diesem Zusammenhang lobte Essig die staatsmännische Leistung von Helmut Kohl für ein ungeteiltes Vaterland in Frieden und Freiheit. Als stärksten Impulsgeber nannte er die Bevölkerung in der ehemaligen DDR. Vieles ist Karlheinz Essig bei Besuchen in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik haften geblieben: Nicht wenige in den neuen Bundesländern schätzten dieses Geschenk der Wiedervereinigung bis heute nicht, sagte er. Im Gegenteil, trotz aller Fortschritte und des überall sichtbaren Aufbaus werde nostalgisch das ver-lorengegangene "Arbeiter- und Bauernparadies" betrauert. Auch zeige die Aktualität - etwa die geplante Versetzung belasteter Mitarbeiter in der Stasi-Unterlagen-Behörde - dass bei der Aufarbeitung der DDR-Diktatur noch vieles zu tun sei.

Essigs Fazit: "Dieser Gedenktag hat noch lange seine Berechtigung, und die Deutschen tun gut daran, ihn nicht zu vergessen, statt diesen Gedenktag nur als Feiertag zu missbrauchen." Ebenfalls regte Karlheinz Essig an, die CDU-Pfinztal für eine Reise nach Berlin zu gewinnen und dort den kürzlich eingeweihten, den   "Tränenpalast", eine Erinnerung an die DDR und ihr Willkür-Regime, zu besuchen.

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