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Hörter begrüßt Optierung des Landkreises - SGB II-Verwaltung aus einem Guss

Geschrieben von: Joachim Braun Sonntag, den 05. September 2010 um 19:10 Uhr

Pressemeldung CDU-Gemeindeverband Pfinztal

Der Vorsitzende der CDU Pfinztal und Kreisrat Frank Hörter begrüßt die Bestrebungen des Landkreises Karlsruhe, Optionskommune zu werden. Hörter: „Das Modell „Optionskommune“ ist am Besten dazu geeignet, Arbeitssuchende langfristig wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Was wir brauchen ist eine unbürokratische und effiziente Organisationsform welche sowohl den individuellen Qualifikationen der Arbeitssuchenden als auch der örtlichen Beschäftigungsstruktur Rechnung trägt. Eine alleinige Aufgabenwahrnehmung durch den Landkreis würde genau dies ermöglichen.“

Obwohl es bundesweit bereits 69 Optionskommunen gebe, belege das weiterhin große Interesse an diesem zukunftsweisenden Verwaltungsmodell dessen Leistungsfähigkeit, Attraktivität und Zukunftsfähigkeit. Vor diesem Hintergrund sei die von der SPD durchgesetzte zahlenmäßige Beschränkung der Optionskommunen auf bundesweit 110 als „höchst kontraproduktiv und widersinnig“ einzustufen. „Mit brauchbaren Maßnahmen vor Ort können die Menschen am besten in den Arbeitsmarkt vermittelt werden“, so Hörter.

Gleichzeitig kritisierte er die zögerliche Haltung der SPD-Kreistragsfraktion zu diesem Thema. Hörter: „Wir wollen und müssen jetzt die Chance ergreifen, Arbeitsvermittlung flexibler zu gestalten.“ Durch Verwaltungsentscheidungen vor Ort und aus einem Guss könnten auch die knappen Steuermittel deutlich zielgerichteter eingesetzt werden.“



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